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Gewächshäuser – Mein grünes Zuhause

Gewächshaus

Obst, Gemüse & Co. ganzjährig pflanzen und ernten

Schon im Frühsommer heimisches Obst oder frisches Gemüse aus eigener Aufzucht genießen – und das völlig pestizidfrei und ohne Genmanipulation. Ein Traum für Hobbygärtner, Selbstversorger und Liebhaber besonderer Obst- und Gemüsesorten. Der perfekte Platz für die Umsetzung solcher Pläne ist da ein Kleingewächshaus im eigenen Garten. Denn für jeden, der Freude am Gärtnern und am Heranziehen von Pflanzensamen hat und bei der Qualität der Produkte wirklich auf Nummer sichergehen möchte, sollte über die Anschaffung einer solchen Aufzuchtstation nachdenken.

Schaffen Sie ein Paradies für Ihre Pflanzen!

Wenn der Platz auf der Fensterbank oder allgemein in den eigenen vier Wänden zu eng wird, ist guter Rat teuer, wie man seinen Lieblingen ganzjährig die richtigen Klima- und Umweltbedingungen bietet. Die Lösung ist das Outdoorparadies „Gewächshaus“. Die Vorteile des geschützten Pflanzenanbaus liegen auf der Hand:

Ideale Temperatur- und Lichtverhältnisse beschleunigen das Wachstum von Obst & Gemüse sowie exotischen Pflanzen, die vornehmlich in subtropischen Gefilden vorkommen. Selbstgepflanzte Setzlinge sind im angenehm warm-feuchten Klima eines Gewächshauses vor stürmischem, kaltem und regnerischem Wetter geschützt und gedeihen somit optimal. Die Gartensaison verlängert sich automatisch gegenüber der freien Natur und der Ernteertrag fällt dadurch deutlich höher aus. Außerdem können in der kalten Jahreszeit Topf- und Kübelpflanzen sowie andere witterungsempfindliche Gewächse problemlos untergebracht werden und überwintern.
Ein Gewächshaus ermöglicht dadurch bei entsprechender Ausstattung eine ganzjährige Nutzung. Last but not least: Bei erhöhten Beeten entfällt das lästige Bücken und der Rücken wird geschont.

Welches Gewächshaus ist am besten geeignet?

Nicht jedes Gewächshaus ist gleichermaßen für jede Nutzungsart geeignet. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt: Ob zum Beispiel beim Vorantreiben von Blumenzwiebeln, zur Frühernte von Erdbeeren im April, zur Bonsai-Aufzucht oder zur Kultivierung von Pflanzen aus wärmeren Gebieten wie beispielsweise Orchideen, Palmen, Kakteen oder tropischen Früchten. Jede Pflanzengattung hat unterschiedliche Bedürfnisse und stellt diese Ansprüche auch an ihre Umgebung.

VITAVIA Comet 5000 Gewächshaus, HKP 4mm, AluminiumgestellSo sollte beim Gemüseanbau oder bei der Orchideenzucht das Gewächshausklima reguliert werden können. Ebenso die richtigen Konstruktionsmaterialien sowie Strom- Wasser- und Kanalanschlüsse – wenn gewünscht – sind zu überprüfen und auch das Fundament und die Heizungs- und Belüftungsart sollten im Auge behalten werden. Form, Ausstattung und Einrichtung sind ebenfalls wichtig: Denn während Gemüse eher in ebenerdigen Beeten angebaut wird, werden zum Beispiel Kakteen oder Orchideen vorwiegend auf Tischen kultiviert.

Beim Grundgerüst eines Gewächshauses sind die wichtigsten Materialien hochwertiges Aluminium und Holz. Beide Werkstoffe sorgen für Stabilität und können je nach Geschmack farblich verändert werden. Wirklich entscheidend für Qualität und Langlebigkeit ist aber vor allem das Material der Wände:

PVC-Folien sind zwar besonders praktisch und günstig, aber nicht sehr lange haltbar. Robuster und damit besser geeignet sind daher Glasscheiben (Sicherheitsglas) oder Hohlkammerplatten. Letztere gibt es in einer Stärke von 4 und 6 mm. Sie bestehen aus UV-stabilisiertem Polycarbonat und bieten eine hohe Isoliereigenschaft. Die leicht milchige Oberfläche bricht das Licht, sodass meist kein Abschattieren notwendig ist. Einscheibensicherheitsglas hingegen ermöglicht eine hohe Lichtdurchlässigkeit, muss aber an sonnigen, heißen Tagen abschattiert werden, um die Pflanzen vor Verbrennung zu schützen.
Doch Vorsicht: Je besser isolierend das Eindeckungsmaterial in Verbindung mit der Konstruktion wirkt, desto höher ist auch die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus. Zur Vermeidung von Pflanzenkrankheiten ist die Luftfeuchtigkeit durch gezieltes Gießen an die Pflanzenwurzeln niedrig zu halten und durch Lüften zu senken. Dafür sind je nach Modell ein oder zwei Dachfenster verbaut, die eine gute Be- und Entlüftung garantieren. Eine gute Variante ist da das Gewächshaus Zeus von Vitavia in verschiedenen Größen und mit unterschiedlicher Verglasung.

Welche Größe und welcher Standort sind ideal?

Die Größe eines Gewächshauses richtet sich natürlich in erster Linie nach der Gartenfläche. Auch behördliche Auflagen (s.u.) – sofern vorhanden – sind zu beachten. In diesem Rahmen sollte man sein Pflanzenhaus jedoch möglichst geräumig auswählen. Hochwachsende Palmen oder große Topfpflanzen benötigen je nach Art höhere Gewächshäuser als Schnittblumen, Kräuter oder Erdbeeren. Grundsätzlich gilt: Man sollte im Gewächshaus problemlos seine Gartengeräte einsetzen können, ein rückenschonendes Arbeiten ohne allzu häufiges Bücken sollte möglich sein und das Wuchsverhalten der Pflanzen sollte berücksichtigt werden. Die Maße bei Standardgewächshäusern variieren je nach Platz bei der Grundfläche zwischen 2,5 m² und 16 m². Gemüsebaulich genutzte Häuser sollten mindestens 3 x 4 m groß sein und eine Firsthöhe von 2 m haben.

Beim Standort gilt: Das Gewächshaus sollte so aufgestellt werden, dass große Bäume, das Wohnhaus oder andere Gebäude nicht allzu viel Schatten darauf werfen und den Pflanzen Licht und-Wärmeeinfall nehmen. Bei der Kultivierung schattenliebender Pflanzen hingegen kann ein Ort, der vor starker Sonneneinstrahlung schützend wirkt, natürlich wiederum von Vorteil sein. In Ost-West-Richtung aufgestellte Gewächshäuser bekommen grundsätzlich mehr Lichteinstrahlung als in Nord-Süd ausgerichtete.

Anlehngewächshäuser

Anlehngewächshaus von Outflexx

Wer nicht so viel Platz im Garten zur Verfügung hat, für den empfiehlt sich ein Anlehngewächshaus direkt an der Hausfassade oder an einer stabilen Mauer. Es ist raumsparender und aufgrund der leichteren Konstruktion günstiger als die freistehende Variante. Ein weiterer Vorteil ist Ausnutzung der Wärmeisolierung durch die kühlen Außenwände. Für optimale Wachstumsergebnisse sollte das Anlehngewächshaus stets an der Süd- oder Südwestseite des Hauses stehen, niemals aber jedoch an der Nordseite.

Welche behördlichen Auflagen gibt es?

Vor dem Kauf eines Gewächshauses sollten Sie sich informieren, ob es laut Bauordnungsrecht ihres jeweiligen Bundeslandes Vorschriften oder Einschränkungen beim Bau eines Gewächshauses in ihrem Garten gibt. In der Regel sind Kleingewächshäuser im Gegensatz zu Wintergärten nicht genehmigungspflichtig, wenn sie nicht als „Aufenthaltsraum“ dienen oder über eine Feuerstelle verfügen. Ausführlichere Informationen erteilt dazu die Landesbaubehörde bzw. in Städten die Bauämter und in Landkreisen die Landratsämter.
Abschließend ist festzuhalten: Wer vor und beim Kauf/Bau seines Gewächshauses die richtigen Entscheidungen bezüglich Ausführung, Standort und Material für die gewünschte Bepflanzungsart trifft, wird hinterher die größte Freude an Obst, Gemüse & Co. im Kleingewächshaus haben.

Hochbeet als Alternative zum Gewächshaus

Als „Minatur-Gewächshaus“ kann ein Hochbeet mit Frühbeetaufsatz fungieren. So können die Beete auch als Frühbeete (flache, mit Glas bedeckte Kulturflächen für die Anzucht von Jungpflanzen) genutzt werden und die erste Ernte des Jahres zeitiger eingefahren werden kann. Die einfachste Option für ein Frühbeet ist dabei eine Folie, die aus Vlies besteht und einfach über das Hochbeet gelegt wird. Wenn die angebauten Pflanzen jedoch höher wachsen, ist ein entsprechender Frühbeetaufsatz, der einfach auf dem Beet montiert wird, die bessere Wahl. Dieser kann aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehen, wobei sich das Material nach der Art des Hochbeets richten sollte.