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6 Ausziehtische und 7 Fragen, die sich jeder beim Kauf gestellt haben sollte …

Wenn sich Tische ausziehen lassen, hat das weniger mit erotischem Vorspiel und mehr mit einem guten Gastgeber zu tun. Schließlich sollen alle Gäste einen komfortablen Platz an der heimischen Tafel finden. Doch was ist “komfortabel”? Forscher sind sich diesbezüglich einig: Mindestens 60 cm Breite und 40 cm Tiefe. So viel soll jeder Gast am Tisch zur Verfügung haben, um sich wohlzufühlen. Wer das weiß, kann anfangen zu rechnen – und sich am besten einen der vielen Ausziehtische besorgen.

Dazu fehlen nur ein paar Antworten:

  • Wieviel Platz steht für den Ausziehtisch zur Verfügung?
  • Wie viele Personen sitzen normalerweise (gemeinsam) daran?
  • Werden häufiger Gäste erwartet?
  • Welche Form soll der Tisch haben – eckig oder rund?

Bei der letzten Frage ist vielleicht etwas Hilfe nötig? Was sind die Vor- und Nachteile der beiden Varianten?

Ausziehtische: Eckig, praktisch, gut?

HARTMAN Ausziehtisch komplett ausgefahren
Der HARTMAN Ausziehtisch Tipperary komplett ausgezogen.

Da die meisten Räume ein paar Ecken haben, ist dies ein klarer Vorteil für Tische ohne Rundung, denn: So kann Platz gespart werden, wenn der Ausziehtisch an der Wand positioniert wird. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Tisch nach Möglichkeit so steht, dass er einfach (ohne großes Rücken) verlängert werden kann, dies ist nämlich bei eckigen Ausziehtischen in der Regel einfach(er) möglich. Potenzielle Nachteile ergeben sich allerdings durch die Tischbeine, die mitunter im Weg sein können oder durch einen (nach Auszug) sehr länglichen Tisch. Das kann Unterhaltungen eventuell etwas komplizierter machen. Diese Einschränkungen sind jedoch abhängig vom jeweiligen Möbelstück.

Oder doch lieber Rundungen beim Ausziehen?

Über Geschmack lässt sich zwar streiten, aber rundliche Formen haben in der Regel eine ganz andere Wirkung auf den zur Verfügung stehenden Raum als Tische mit Ecken und Kanten. Kann, muss aber nicht passen. Allerdings heißt es nicht umsonst “Ritter der TafelRUNDE”: Die Kommunikation an einem runden Tisch ist deutlich einfacher und angenehmer. Doch in diesem Pluspunkt schlummert ebenfalls ein Nachteil, denn bei einer besonders großen Anzahl an Gästen ist die Nutzung eines runden Tisches nicht mehr praktikabel. Das liegt auch daran, dass runde Ausziehtische nicht so einfach und auf vielfältige Weise verlängert werden können wie eckige Varianten.

Pro und contra stehen – Entscheidung gefallen? Gut, dann weiter im Text!

Ausziehtische und das Rechnen …

Wie bereits am Anfang des Artikels angesprochen: Nun kann gerechnet werden! Damit sich alle Anwesenden wohlfühlen, sollte ein eckiger Esstisch für 4 Personen mindestens eine Größe von 120×80 cm haben und für 8 Personen dementsprechend 240×160 cm. Für einen Rundtisch á 4 Personen reicht hingegen ein Meter als Durchmesserfür jede weitere Person sollte der Durchmesser des Tisches um 20 cm erhöht werden (ergo für 8 Personen: 2 Meter).

Das ist allerdings noch nicht alles. Je nach Raumangebot muss zudem beachtet werden, dass auch genug Platz um den Tisch herum vorhanden ist, um einen Toilettengang nicht zur Tortur für die versammelten Gäste werden zu lassen. Auch die Höhe des Ausziehtisches ist wichtig, allerdings vor allem abhängig von der jeweiligen Sitzmöglichkeit: Stühle oder Bänke? Um die ideale Tischhöhe finden zu können, sollten ungefähr 30 cm Abstand vom Sitzmobiliar zum Tisch einkalkuliert werden, plus Armlehne und ein paar Extra-Zentimeter für die potenzielle Hand des Gastes darauf …

Das Ausziehen

Der HARTMAN South Wales Ausziehtisch zum Ausklappen

Ausziehen ist nicht gleich Ausziehen – eine Weisheit, die nicht nur die lieben Tische betrifft. Doch auch hier gilt: Die Art und Weise ist entscheidend. Der große Vorteil aller Ausziehtische: Flexibilität ist Trumpf. Wer generell für den Alltag einen kleineren Tisch bevorzugt, benötigt vielleicht trotzdem für die Geburtstagsfeier oder ein spontanes Treffen mit Freunden oder der Familie etwas mehr Plätze. Genau für diesen Zweck sind Ausziehtische gemacht.

Doch auch hier ergeben sich ein paar Fragen, die eine Antwort suchen:

  • Soll der Tisch an der Wand oder frei im Raum positioniert werden?
  • Kann der Tisch nur bei geräumter Tischfläche verlängert werden?
  • Werden eine oder mehrere Personen für das Ausziehen des Tisches benötigt?

Fragen über Fragen. Doch wir haben Antworten!

Tipp: Eine grundsätzliche Sache vorweg: Wenn der Tisch nur 4 Beine hat, sollte die Verlängerung der Tischfläche nicht mehr als 80 cm betragen, da ansonsten fehlende Stabilität die Folge sein kann.

Wie das Ganze nun funktioniert, ist abhängig vom jeweiligen Modell – wobei jeder Mechanismus so seine Vor- und Nachteile aufweist …

Einfach, aber nicht so ganz komfortabel: Ansteckplatten

Die simpelste Variante, um den eigenen Tisch zu erweitern, ist die Verlängerung durch zusätzliche Elemente, zum Beispiel mithilfe von Zargen. Die zusätzliche Platte wird an der jeweiligen Seite befestigt und muss an anderer Stelle (beispielsweise im Abstellraum) aufbewahrt werden. Vorteil: Der Ausziehtisch kann auch nur an einer Seite verlängert werden und die andere Stirnseite kann an einer Wand platziert werden. Ein aufwändiges Verschieben des Tisches wird so erspart.

Ausziehtische: Oder doch lieber praktische Einlegeplatten?

Je nach Tischtyp finden sich bei dieser Variante unterhalb der eigentlichen Tischplatte 1-3 Verlängerungsplatten, die mithilfe eines Hebelmechanismus freigelegt und in der entsprechenden Lücke installiert werden. Etwas günstiger sind Ausziehtische ohne integrierte Verstaumöglichkeit für die Einlegeplatten. Hier werden die Elemente, ähnlich wie bei den Ansteckplatten, an anderer Stelle gelagert und man spart sich die Staufläche im Tisch. Je nach Art des Esstisches werden hier ein oder zwei Personen für die Erweiterung benötigt. Steht der Tisch mit der Stirnseite an der Wand, muss er in den meisten Fällen etwas nach vorne gerückt werden, damit der Ausziehtisch nach außen verbreitert werden kann.

Das intuitive Prinzip der Schublade

Denkbar einfach ist der Schubladenauszug eines Esstisches: Hier wird nur eine Person benötigt, die an der Stirnseite des Tisches eine Schublade aufzieht, in die, je nach Mechanismus, die zusätzliche Platte eingesteckt werden kann. Einfach und schnell erledigt.

Der klassische Schmetterling: Verleiht Platten Flüüüüügel!

Ob der DIAMOND GARDEN Levanto tatsächlich fliegen kann?

Der Name kommt von dem bewährten Klappmechanismus zweier schmaler Platten, der an Schmetterlingsflügel erinnert. Konkret: Das Tischgestell wird an der Vorderseite aufgezogen und die beiden Platten spreizen sich wie Flügel und erweitern so die Tischfläche in der Tiefe. Hier muss man nur aufpassen, dass der Mechanismus nicht beschädigt wird, da dieser verhältnismäßig komplex gebaut ist. Für die häufig als “Butterfly” bezeichnete Technik wird nur eine Person benötigt.

Die moderne Ziehharmonika: Tisch bereits eingedeckt? Kein Problem!

Ähnlich wie das Musikinstrument kann der Tisch ohne großen Aufwand durch “Ziehen” verlängert werden. Hierzu wird nur eine Person benötigt. Das Besondere an der Lösung: Der Auszug ist sogar problemlos möglich, wenn der Tisch bereits gedeckt ist. Je nach individuellem Bedarf kann der Auszug anschließend flexibel per Schraube festgestellt werden. Durch diese intelligente Lösung entfällt ein “Umbau” des Ausziehtisches im weitesten Sinne.

Automatischer Auszug: Komfortabel, aber häufig teurer?

Eine Premium-Variante beim Ausziehen eines Tisches ist der Synchronauszug. Zieht man hier an der einen Seite des Tisches, so bewegt sich die gegenüberliegende Seite gleich mit nach außen und aus dem nun freigelegten Mittelmodul wird automatisch die Verlängerungsplatte hinauf befördert und kann einfach an dem Rest des Tisches befestigt werden. Komfortabler kann ein Ausziehtisch kaum sein! Aber solch ein Luxus hat eben für gewöhnlich auch seinen Preis … zumindest im Verhältnis zu der einen oder anderen vorgestellten Variante.

Was ist nun der ideale Ausziehtisch?

Wie der Artikel sicherlich gezeigt hat, gibt es eine große Auswahl an Tischen mit Ausziehfunktion – und dabei sind wir noch gar nicht auf die verschiedenen Materialien oder Farben eingegangen! Auf gartenmoebel.de sind nicht nur Möbelstücke in der Trendfarbe weiß zu finden, sondern neben vielen weiteren Farben, stehen auch mehrere Materialien wie Aluminium, (Sicherheits-)Glas, Teak-, Akazien- oder Eukalyptusholz sowie Edelstahl und Polyrattan zur Auswahl.

Sieht so der ideale Ausziehtisch aus?

Geschmäcker sind zwar bekanntlich verschieden, aber genau das ist ja das Interessante: Welche Wahl treffen Sie?